Buchweizenbratling mit Gemüse

Buchweizen, kein Getreide, ein Knöterichgewächs, ist ein Gesundbringer, wird basisch verstoffwechselt, hat hohen Sättigungsgrad und trägt viele wichtige Vitalstoffe.
Ganze Körner eine Nacht vorher einweichen, zusammen mit einem sechstel Rundkornreis.
In einem Topf mit dem doppelten Wasser- oder Brühevolumen sehr langsam erhitzen, schon mal Salz dazu, Pfeffer, Knobi, Chli – wie Du magst. Eine Weile köcheln lassen. Hitze weg, nach ein bis zwei Stunden wieder aufkochen. Wenn Gefahr besteht, dass es anbrennt, wieder etwas Flüssigkeit dazu. Die Masse aber kurz halten – es soll kein flüssiger Brei werden. Wenn die Körner nun sozusagen aufgehen, groß und weich geworden sind, Hitze weg und stehen lassen. Nun Gemüse nach Wahl, wie natürlich braungebratene Zwiebeln (langsam braten) dazu feine Streifen von Möhren, Sellierie, Weißkohl, rote Paprika ….. alles ist variabel und muss einfach erfahren werden wie es individuell am besten ist. Vom Volumen her, die gleiche Menge wie nun Buchweizen und Reis hat, dies nun mit dem angegarten Gemüse, das nicht nass sein soll, zusammen kneten und gleichzeitig dabei noch abschmecken, je nach Gusto, bitte aber gut würzen – nur Mut. Erscheint diese Masse nun haltbar, können Bratlinge geformt werden, vorzugsweise flach und breit, anstatt hoch und klein.
Sollte die Masse zu weich erscheinen, einfach noch stehen lassen. Der Buchweizen entwickelt immer noch mehr Kleber. Man könnte auch noch mit Panierbrot etwas nachhelfen. Sonst wenn es nicht geht alles in den Kühlschrank und weiteren Buchweizen einweichen, und wie oben beschrieben behandeln, bis zum dem Punkt wo das Gemüse dazu kam. Nun alles zusammen kneten, noch mal nachwürzen – und jetzt aber müsste es was werden. Braten in einer mäßig heißen Pfanne, die auch wieder erst nach erhitzen hitzebeständiges Öl bekommt, davon nicht zu wenig. Die Bratlinge hinein, vorsicht, hierbei kannn man sich leicht verbrennen. Evtl die Bratlinge auf einen Pfannenspachtel legen und vorsichtig hneingleiten lassen. Dann braun braten lassen. Gerne können die Bratlinge noch mal erkalten und auch am nächsten Tag wieder wieder in die Pfanne oder kalt mit auf die Arbeit genommen werden. Wer keine hat, fährt damit in den Urlaub – viel Spaß, Chrsitof


Bratkartoffeln

Festkochende, vorzugsweise Linda – Biokartoffeln, kochen, bis sie gar sind, bitte nicht länger.
Abkühlen lassen, bis sie angefasst werden können, dann pellen und kalt werden lassen.
In Scheiben schneiden, ca 6mm, nicht zu dünn.
In eine mäßig vorgeheitzte Pfanne, hitzeverträgliches Öl geben (nicht in die kalte Pfanne) dann die Kartoffelscheiben. Anbraten lassen, nur so oft bewegen wie nötig, wenn die Kartoffeln schon etwas braun sind, Zwiebelwürfel dazu, wenn gewünscht. Langsam weiter braten und dann kurz vor dem Anrichten erst würzen. Mit Salz, Pfeffer und vielleicht einer Prise Zucker.
Bevor die Kartoffeln in die Pfanne kommen, bitte sicherstellen, dass sie trocken sind.
Bei mir werden sie meistens gut. Wenn Ihr das nicht hinkriegt, üben oder bei mir einen Kochkurs buchen.


Veganer Brotaufstrich

Bei mir fängt Vieles beim Kochen mit Zwiebeln an.
Gewürfelt lassen wir sie in einer Pfanne bräunlich werden, fügen dann Stückchen von Karotten, Sellerie und Zuccini hinzu. Hier darf je nach Gusto variiert werden.
Wenn das Gemüse recht gar ist, können noch Sonnenblumenkerne, Nüsse und gegarte Kichererbsen dazu. Die müssen vorher ein paar Tage feuchtgehalten, die Gelegenheit bekommen zu keimen, dann können sie noch kurz kochen oder auch direkt dazu gegeben werden.
Ferner kommt noch Avocado und Tomate, Chili und Knoblauch mit den anderen Zutaten, sowie Salz, Pfeffer, Senf, Paprikapulver – (würzen je nach Geschmach) – alles zusammen in eine Rührschüssel.
Nun noch Öl nach Wahl, Kokos, Olive, Leinen, Sesam, Raps, Kürbiskern oder Sonnenblume, mit hinein, und dann mit dem Zauberstab fein pürrieren.
Es könnte schon fertig sein. Wenn es zu weich werden sollte, kann gegarter Reis dazu, oder Haferflocken. Ist es zu fest, dann halt noch etwas Wasser oder Hafermilch – egal – halt nur Flüssigkeit.
Abschmecken nach eigener Laune –

Viel Spaß damit, Christof